Blitzschutzanlagen
Blitzschutzanlagen bieten Schutz vor direkten und indirekten Schäden, die durch Blitzeinschläge an baulichen Anlagen entstehen können.
Das Grundprinzip einer Blitzschutzanlage liegt darin, den Blitz außerhalb des Gebäudes in die Erde abzuleiten. Die Blitzschutzsysteme bestehen in der Regel aus einem äußeren und inneren Blitzschutz. Sie sind geeignet für Wohnhäuser, gewerbliche Anlagen, Industrie, öffentliche Gebäude, Neubauten oder zur Nachrüstung an bestehenden Gebäuden.
Komponenten einer Blitzschutzanlage:
Blitzschutzanlagen setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:
· Die Fangeinrichtung dient als äußerer Blitzschutz, um den Blitz aufzufangen. Hierbei wird das spitze Ende der Stangen oder Drähte, die das Gebäude überragen, nach oben abgeführt. Das Material muss eine gute Leitfähigkeit haben, zum Beispiel aus Kupfer hergestellt sein. Der Querschnitt muss ausreichen, um den hohen Eintrag des Blitzes an die Ableitung weiterzugeben.
· Die Ableitungseinrichtungen stellen die Verbindung zwischen Fang- und Erdungsanlage her. Sie sind über das gesamte Objekt verteilt.
· Die Erdungsanlage leitet die Blitzströme sicher und großflächig in die Erde ab. Zumeist werden Fundamenterder eingebaut.
· Der innere Blitzschutz besteht aus Potentialausgleich und Überspannungsschutz. Alle metallenen Teile im Innern des Gebäudes erhalten das gleiche Potential, ferner wird ein Überspannungsschutz der elektrischen Einrichtungen im Haus installiert.
Leistungsumfang der Blitzschutzanbieter
Anbieter von Blitzschutzanlagen offerieren ihren Kunden häufig folgendes Leistungspaket:
· Umfangreiche und fachlich kompetente Beratung zu den verschiedenen Systemen
· Montage der Blitzschutzsysteme
· Überprüfung der Funktionalität
· Durchführung von Reparaturen
· Einbau von Schutzerdern
· Einbau von Überspannungsschutz
· Verkauf und Lieferung von Blitzschutzmaterial
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 21.02.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.